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Mastering EQ’s Test /// Gyraf G23/Tube-Tech HLT2AM/KNIF SOMA+EKSA/Fredenstein F610/Crème/API 5500



www.thomwettstein.com
Download the files here: https://www.dropbox.com/s/ou1mc3p7pr9igbs/EQ%20Files%20Echochamber-Mondstein%202018.zip?dl=1

High-End Hardware Equalizer gehören zum täglichen Werkzeug des Mastering Engineers. Doch was unterscheidet die verschiedenen Units von einander und lohnt es sich mehrere Prozessoren im Gegenwert eines Kleinwagens auf dem Studiotisch stehen zu haben? Wie verschiedene Mastering Equalizer klingen und welchen Charakter sie besitzen, erfährst Du im folgenden Video.

Heute bin ich zu Gast in der Echochamber bei Dan Suter, einem der gefragtesten Mastering Engineers der Schweiz. Wir testen viele hochpreisige Equalizer und vergleichen deren Sound und Qualität.

2:47 Gyraf Gyratec G23 – Ambler Tilt EQ
Der G23 ist ein Tilt-Shift Equalizer, der für ein leichtes Eingreifen in ein beinahe perfekten Mix gedacht ist. Damit kannst Du das gesamte Audiomaterial heller oder dunkler machen, ohne in das Klangbild einzugreifen. Den G23 kannst Du in zwei Modi betreiben. Als Solid State- oder als Röhren-Unit, wobei die Röhre dem Signal mehr Griffigkeit gibt und das Audio deshalb auch färbt

3:47 Gyratec G23 Tube
Die Messung wird durch die Sättigung beeinflusst. Dadurch ist keine exakte Messung möglich.

4:48 KNIF Audio EKSA
Der KNIF Audio EKSA ist das Flaggschiff der Mastering Equalizer von Knif Audio. Fünf Bänder erlauben dir dein Signal in jedem Frequenzspektrum anzupassen und zu «shapen». Meines Erachtens ist das der edelste aller getesteten Equalizer. Er gibt dem Signal Tiefe und Präsenz und poliert deinen Mix auf eine sehr angenehme Weise.

5:48 KNIF Audio SOMA
Der KNIF Audio SOMA ist ein passiver Mastering Equalizer, mit breiten Bändern. Du brauchst das Unit um mit einem breiten Pinsel zu malen. Die Bässe sind druckvoll und die Höhen klingen sehr offen. Auch bei stärkerem Eingreifen, verändert das Unit die Balance der einzelnen Instrumente nicht. Dieser Equalizer poliert das Audiomaterial und lässt es teuer und edel klingen.

6:49 Fredenstein F610 VE-1
Der Fredenstein F610 VE-1 ist ein digitaler Equalizer mit Touchscreen im 500er Serien Format. Er besitzt zwei Modi: Einen «cleanen» und einen «colored». Von allen getesteten Units war er der Equalizer, welcher das Audiosignal am meisten verbogen hat. Ihm fehlt die Tiefe und Präsenz der anderen Units, was bei dem Preis auch nicht verwunderlich ist.

7:49 Fredenstein F610 VE-1 color
Die Messung wird durch die Sättigung beeinflusst. Dadurch ist keine exakte Messung möglich.

8:49 Tegeler Audio Manufaktur Crème
Der Crème von der Tegeler Audio Manufaktur ist jetzt schon ein moderner Klassiker. Im Gegensatz zu den anderen Equalizern besitzt er zusätzlich einen VCA Kompressor und ist eher für die Summenbearbeitung als für das Mastering gedacht. Ich benutze ihn jedoch gerne als Paralleles Unit im Mastering und er ist mein Go-To Kompressor/Equalizer für meine Mixes.

9:50 API 5500
Der API 5500 ist die Mastering Version des berühmten API550. Dieser Equalizer ist ein färbendes Monster, der das Audio auf amerikanische Weise ins Gesicht springen lässt. Du findest dieses Unit in den meisten Mastering Studios, denn er ist zuverlässig und auch sehr gut fürs Mixing geeignet. Der API 5500 ist in fast jedem meiner Masterings im Einsatz. Die Bässe sind druckvoll und die Mittenfrequenzen direkt und präzise.

10:50 Tube-Tec HLT 2AM
Der Tube-Tec HLT 2AM ist ein Röhren-Tilt Mastering Equalizer. Er klingt sehr seidig und ist eine sehr gute und teure Alternative zu Baxandall Equalizern wie der TK-Audio TK-Lizer oder der Dangerous Music BAX. Er klingt sehr edel und gibt dem Signal Luft und Breite.

11:50 Schnelldurchlauf alle Eqs

13:34 Fazit
Mastering Equalizer klingen sehr unterschiedlich. Je nach Ausgangsmaterial eignet sich der eine Equalizer besser als der andere. Was bedeutet das nun für uns? Ist es wirklich notwendig verschiedene Units zu besitzen? Ich denke schon, da jeder Equalizer eine eigene Färbung besitzt. Kaum ein Mastering Engineer wird mit nur einem Equalizer auskommen.

Du kannst dir die bearbeiteten Dateien hier herunterladen:
https://www.dropbox.com/s/ou1mc3p7pr9igbs/EQ%20Files%20Echochamber-Mondstein%202018.zip?dl=1

Thom Wettstein: www.thomwettstein.com
Dan Suter: www.echochamber.ch
Studio: www.mondstein-records.com

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20 thoughts on “Mastering EQ’s Test /// Gyraf G23/Tube-Tech HLT2AM/KNIF SOMA+EKSA/Fredenstein F610/Crème/API 5500

  1. API for the win (although the lows were set a bit too loud) with KNIF Soma right behind. TubeTech HLT and Fredenstein tied for 2nd (surprised how good the F610 was with color…reminds me of what my Overstayer MAS does with harmonics) . Gyraf Solid State 3rd (very smooth sound though). Great shootout guys. Solid work.

  2. G23 Tube, TubeTech 2AM, and API have such obvious colour – the 2 tube units are so open sounding up top, but put a gentle pressure on the bass end. Really pleasant. G23 Solid State and SOMA are tight and precise. My preference is for round, open, and tight; in my studio, the G23 SS is the winner. …and the Fredenstein was the only dud. It really hacked the transients!

  3. Danke für diesen grandiosen Vergleich. Der Fredenstein (ohne Color) klingt für mich am musikalischsten und natürlich bei diesem Track. Er bringt schöne Vibes rein. Der API hat auch einen schönen Charakter, erinnerte mich witzigerweise an alte Reinhard Mey Platten 🙂

  4. Excellent Video ! subtle but noticeable character to each Eq, after close listening if i had the budget i would choose the API 1st for its forwardness of the mix content ,probably due to the design that includes the output transformer,and 2nd i choose the Gyraf as a smoother of harsh content.and what about your Great River?is it gone?sounded excellent in your 2year back demo .

  5. Mega Video! Danke für den Upload. Nur eine kleine Anmerkung: Wäre noch besser gewesen imho, wenn ihr im Video immer den gleichen Musik-Ausschnitt zum Testen genommen hättet. So ist es etwas schwierig, den Unterschied der EQ's bei wechselnden Song-Abschnitten zu vergleichen. Ansonsten TOP!

  6. super video! mit dem hofa blindtest plugin habe ich nun verschiedene Stellen aus dem Song unter die Lupe genommen, interessanterweise hatte ich jedesmal unterschiedliche Favoriten. Was aber immer wieder den größten AHA-Moment verursacht: durch den Blindtest sind die EQs doch näher aneinander als man meint. Beim Video anschauen erschienen mir die Unterschiede größer! Auch toll mal Knif und Gyraf zu hören, da gibt es recht wenig von diesen Units in action.

  7. Gebt mir einen EQ mit den Höhen und dem High End Spread des Somas, den Mitten und Konturen des API und dem Low End des Tube Tech HLT2AM. 😀

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